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Der Schmetterling

Es war Sommer. Malte und Leon hassten den Sommer. Ihre Haut war nicht drauf eingerichtet gebräunt zu werden. Sie hassten die Menschen denen es nicht warm genug sein konnten. Draußen saßen. Lachten, tranken, fröhlich waren.

Sie saßen zuhause, rauchten und unterhielten sich. Manchmal lasen sie sich auch aus Büchern vor. Celine und Bukowski. Musik hörten sie nie.

Sie kannten sich seit Ewigkeiten. Das Getuschel der Klassenkameraden über ihre homosexualität überhörten sie. Es war egal.

Plötzlich klingelte es. Sie erschraken. Klingeln waren sie nicht gewohnt.

Als sie die Tür öffneten passierten zwei Dinge, sie sahen dieses bunte Wesen, und ein Schmetterling flog in die Wohnung.

Den Schmetterling bemerkten sie nicht, die bunte Frau aber starrten sie an.

„Darf ich reinkommen?“, fragte das bunte Wesen. „Äh, wie?“, fragte Leon. „Ob.Ich.Reinkommen.Darf.“ Sie lächelte immer noch.

„Äh, warum nicht?“ „Das müsst ihr wissen.“ Sie machten Platz.

„Schön dunkel habt ihr es hier.“ „Danke, aber solltest du nicht draußen sein und „Spass“ haben?“ „Du bist lustig.“ „Ähh, was?“ Sie lachte. „Habt ihr was zu trinken?“ „Wir..wir haben Gin und Wasser.“ „Dann nehme ich Wasser.“ Leon zuckte mit den Achseln und ging in die Küche.

„Darf ich eine Zigarette haben?“ Immer noch verdutzt gab Malte ihr eine. Geschickt bröselte und baute sie.

Als der erste Rauch aufging, und das Wasser kam, waren sie zu dritt.

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Über lnmyschkin

Grummeliger Bär und Denker. Schreiber von Geschichten und Gedichten.

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