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Unordnung und eigenes Leid.

„Warum weint denn der?“, fragte der 6jährige. „Hmm, schwer zu erklären.“, stammelte ich.

Deprie saß in einer Ecke von mir, und weinte so leise, das man es überall hören konnte. „Hmm, der sagt auch nichts.“ Das war die 14jährige. „Tja“, seufzte ich. Ich fragte mich grad was ich tun soll. „Wie soll man dem dann helfen?“ „Ich weiß, mehr Bier!!“ „Quatsch!“ „Wieso denn nicht?“ „Weil es mitten am Tag ist.“ „Pff, ja und?“ „Seit doch mal still bitte!“ Ich weiß nicht genau wer da redete, aber sie machten mich nervös.

„Der ist aber häufig hier, in letzter Zeit.“ „Der nervt!“ „Ach Kleiner, der kann da auch nichts für.“ „Der nervt trotzdem. Und nenn mich nicht Kleiner..“ Der 6 Jährige mochte das nämlich nicht. Niedlich war auch so ein Wort.

„Hmm, Kiffen vieleicht?“ „Halt die Fresse, Drogie“ Eine Schlägerei entstand, die nur schwer zu beenden war.

Allmählich kam alles in Aufruhr, der 4Jährige fing an zu weinen. Er erträgt es nicht, wenn zuviel Streiterei ist.

Ich nahm ihn in den Arm, und wir warteten bis es vorbei war.

Über lnmyschkin

Grummeliger Bär und Denker. Schreiber von Geschichten und Gedichten.

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