Anfang und Ende.

Das Leben verändert sich.

Erfrischende Luft.

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Hyazinthen

Für die, die geliebt werden, aber es nicht wissen.

Nun sitze ich hier,
und du bist nicht da.
Die Nacht ist da draußen,
und das Leben.

Ich fühle keine Eifersucht,
nur Neid. Auf dich und
was du erlebst. Mit mir
wäre das nicht möglich.

Nein, ich weiß schon
was du sagen willst.
Und du hast recht.
Ich könnte es sein.

Ich denke dein. Immer.
Und bin doch nicht..
Nein, wirklich nicht.
Nur Neidisch.

Ja, ich gefalle mir
in der Rolle.
Vielleicht sollte ich mich
prügeln oder schreien.

Vielleicht auch nicht.
Aber eins weiß ich:
Ich sollte aufhören
Phantomschmerzen zu lieben.

Körper

Einen Körper spüren.
Mit den Augen.
Mit den Fingern.
Mit dem Körper.

Dein Geruch lässt
mein Herz schlagen.
Dein Anblick
macht Appetit.

Deine Hand auf
meinem Nacken.
Meine Hand auf
deinem Bein.

Aug in Auge.
Arm in Arm.
Schoß in Schoß.
Körper an Körper.

Gedachte Küsse.
Sehnsucht.
Liebe noch nicht da.
Kopf aus.

Nachts, kurz nachdem das Kind eingeschlafen ist.

Ein anderer Abend,
derselbe Stuhl.
„Das Leben geht weiter“,
ist zuweilen
eine Drohung.

Die Musik dringt
nicht ins Gehirn.
Das Bier schmeckt
schal. Man braucht
zuviel Kraft um
einzuschlafen.

Der Körper möchte
andere Körper berühren.
Zu dumm, dass keine
da sind. Du nimmst
noch einen Schluck.

Aus dem Fenster
siehst du das
Fernweh. Nur
einmal in die
Südsee.

Morgen ist es
schon besser.
Heute solltest du
über Rechtschreibfehler
lachen.

Aber jetzt sitzt
du da. Hälst
Maulaffen feil und
überlegst dir ob du
lieber lesen solltest.

Frohes Fest!

Ich weiß ihr habt jetzt keine Zeit, wegen kochen und sich mit der Familie streiten/sich versöhnen/schön zusammensitzen/Geschenkekaufen oder einpacken! (Zutreffendes bitte unterstreichen.)

Trotzdem wollte ich all meinen Lesern ein schönes Weihnachtsfest wünschen. Wie sagte mein Großvater so schön: „Weihnachten ist eine schöne Zeit!“

Hier nur drei Videos für euch:

1. Eine komische Version des Klassikers von Bing Crosby/David Bowie

 

2. Eine Rapversion von „A Christmas Carol“

 

3. Twelve Days of Christmas gesungen von den Muppets (Einer meiner Lieblinge)

 

 

So, jetzt aber ab zum Pfannkuchen vorbereiten!

Fröhliches Ende (Wochenbuch-Regen-Remix)

Als es anfing zu regnen fing sie an mir Flaschenpost zu schicken. Kurze Zettel die ihn an Glückskeksbotschaften erinnerten.

Ein Freitag Nachmittag.
Wochenendstimmung. Günstige Gelegenheit.
Die Gunst der Stunde, eingebettet in Langeweile. Genutzt.

Blöde Tankstellen. Dumme Schlaglöcher.

Sie wusste es:

Wenn sie schlafen, dann tief. Aber es ist schwer wie Blei.
Nachts ist es am schlimmsten
Küss mich, wie ein Held. Leck mich, wie ein Opfer.
Ihr habt gelogen. Es ist immer schlimm. Liebe kann auch schmerzen.
Mit 15 Jahren begann meine Neinichwilldasnochnichtzeit.

Meins ist toll. Mein Internet, meine ich.

Die Asche fiel, sie wurde immer gelöster.

Das Hexenhaus der Kinder ist dieses Jahr besonders schön geworden

Lasset uns in der Sonne chillen und mit Lebensweisheiten um uns schmeissen. Yeah.

Das galt uns. Wir, das waren Wir XIII Niemand verstand unsere Anspielungen. Wir lachten immer darüber.

Sie versuchte mich zu beschwichtigen: Du bist nicht zu dick. Du bist nicht um 10 Jahre gealtert. Du bist nicht krank.
Die bösen Menschen sind wahrscheinlich nicht extra böse.

Ich antwortete nie. Bald würde der Vulkan ausbrechen. Ich saß auf dem Dach und stellte mir vor wie ich sie küsste.

(Anmerkung des Autors: Ich hatte Wochenbuch ja versprochen mich zu revanchieren, ich hoffe sie ist zufrieden. Die kursiven Sätze sind von mir.)