Floppy – everything

Das hab ich jetzt gebraucht. Dankesehr. ❤

nattougohan

Eine Übersetzung für Holden. 
Ich fand keine Lyrics zu diesem Lied im Internet und habe frei nach Hörverstehen übersetzt. 
Wenn jemand die Lyrics auf Japanisch nachreichen kann, würde ich mich freuen. 

 

Irgendwann wirst du bestimmt
erneut das Licht der Sterne erreichen
Schau nach vorn und laufe weiter
everything everything everything

Wenn man allein ist,
ist das Leben schmerzhaft
Vergiss trotzdem dein Lächeln nicht

Nachts, wenn die Stadt immer leiser wird
verschwinden Menschen wie wir und gehen verloren
Ich verrate dir ein Geheimnis

Irgendwann wirst du bestimmt
erneut das Licht der Sterne erreichen
Schau nach vorn und laufe weiter
everything everything everything

Es tut mir Leid, denn Wunder geschehen nicht einfach so
Du musst nicht fliehen
Es ist beklemmend und du musst die Augen schließen
Und die Nacht umhüllt dich komplett

Ich werde hinab scheinen und dir einen Weg erleuchten
Verglichen mit dem hellen Mondlicht
bin ich noch etwas trübe

Ursprünglichen Post anzeigen 102 weitere Wörter

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Schon wieder

Wieder mal die
Richtung wechseln.
Wieder mal die
Gefühle einfrieren.
Nun denn,
das kennen wir ja schon.

Wieder mal die
Orientierung finden.
Wieder mal alles
anders machen.
Und doch
bleiben wie man ist.

Wieder mal ein
neues Lied lernen.
Wieder mal in
den Ausguck klettern.
Und hoffen,
das da Land ist.

Wieder mal
den Kopf hochhalten.
Wieder mal
Verständnis zeigen.
Lächelnd
das richtige tun.

Wieder mal
ist das nicht das Ende.
Wieder mal
aufstehen und weitermachen.
Nun denn,
das kennen wir ja schon.

Ende ohne Anfang (Keine Geschichte)

„Man darf dem Nagel den man auf den Kopf zu treffen hofft nicht zu nahe sein. Und lieben darf man ihn schon gar nicht.“
(E.Kästner)

Ja, ich bin nicht wirklich gut von mir zu schreiben. Ich brauche eigentlich ein wenig Abstand. Gefühle sind zu nah. Also „echte“. Dann lieber gute Worte und Geschichten. Bilder. Ihr wisst schon.

Aber jetzt geht es darum etwas loszuwerden. Es nieder zu schreiben. Im doppelten Sinne. Aber von Anfang an.

Ich hatte mich vor ca. einer Woche verliebt. Naja, zumindest schöne Gefühle entwickelt. Die auch geteilt wurden. Zwar alles „virtuell“, aber immerhin: Sie wohnt auch in Berlin. Erste Hürde genommen. Und was noch besser war: Ich hab nicht gezweifelt. Naja, aufgepasst natürlich, aber nicht gezweifelt. Es fühlte sich gut an. Einfach. Sie ist Mutter. Also hatten wir auch immer Gesprächstoff. Bald wollten wir uns treffen. Es wurde immer besser.

Dann trafen wir uns. Im Caffè. Und ich konnte mich tatsächlich unterhalten. Ich verkrampfte nicht. Machte sie sogar nervös. Auf eine gute Weise. Dann irgendwann mein Fehler. Ich nahm sie mit nach Hause. Fehler deswegen weil meine Wohnung recht gut meine Verwirrungen und meine Dämonen sieht. Und die konnte sie jetzt sehen. Sie ist selbst nicht so stark. Hat ihre eigenen Dämonen. Ich will sie hier auch gar nicht schlecht machen. Jedenfalls möchte sie jetzt Abstand. Ich verstehe das.

Trotzdem. Ich bin verletzt. Ich ärgere mich. Über mich selbst. Ich möchte das alles nicht. Ich denke die ganze Zeit: „Ich sollte es lassen.“ Ich weiß, das sind normale Gedanken. Es ist alles sehr frisch. Nicht aufgeben und so. Ich glaube aber das da irgendwo der berühmte „Punkt“ liegt. Da wo meine Schwierigkeiten mit Menschen immer anfangen. Und das ich immer das Gefühl habe, etwas verstecken zu müssen. Nicht meine Schwäche. Nicht meine Fantasien. Nicht einmal meine Dämonen. „Wenn sie dich wirklich liebt…“ Wirklich? Ich weiß was ich wert bin. Aber ich weiß auch, das man stark sein muss um mit mir leben zu können. Nur dachte ich das ich es diesmal schaffen könnte. Und es ist schon wieder so ein Ende ohne wirklichen Anfang. Ich traue mich zu genießen und dann ist es schon zu ende.

Ich weiß schon. Wieder aufstehen. Abwarten ob es wirklich zu Ende ist. Mein Leben weiter leben. Wird gemacht. Später.

Ich kann sie immer noch riechen. Vieleicht kommt noch etwas nach. Ich bin traurig. Mehr wollte ich nicht sagen.

Ein Moment um 4.42 Uhr

Es war 4.42 Uhr und Robert wachte davon auf, das Elkes Hand unsanft in seinem Gesicht landete. Er sah sie an. Sie schlief und schnarchte. Ihr Mund war offen und sie sabberte ein wenig. In diesen Momenten hätte er sie hassen können, wenn er sie nicht so geliebt hätte. Wie sie da lag. Aufgedunsen vom Schlaf. Natürlich wusste er das diese Gedanken unfair waren. Er sah nicht besser aus. Trotzdem kniff er seine Augen zusammen. Vieles ging in der Nacht verloren.

All diese Kleinigkeiten, die wichtig waren. Ihr Lächeln. Die Art wie sie ihn im Nacken kraulte. Ihn im richtigen Moment ausschimpfte. Er stellte sich vor, sie ins Gesicht zu schlagen. Das erschreckte ihn. Robert stand auf um in die Küche zu gehen. Er brauchte ein Glas Wasser. Kühl rann es die Kehle hinunter. Hatte er sie über? Hasste er sie? Nein. Das war es nicht. Es war die Nacht. Natürlich gab es da diese kleinen, miesen Gedanken. Das Gefühl nicht das zu bekommen was er bräuchte. Diese ganzen miesen kleinen Kompromisse die man eingehen musste. In diesen Minuten, in diesen Stunden trafen ihn diese Kleinigkeiten hart. Er fühlte sich gleichzeitig unendlich kleinlich. Er war ja nicht gefangen. Sie gaben sich alle Freiheiten die sie brauchten. Sie taten sich gut. So einfach war es manchmal.

Robert schaute aus dem Fenster, obwohl es dort nichts zu sehen gab. Er überlegte, ob er Hunger hatte. Nein, hatte er nicht. Als er wieder ins Schlafzimmer ging, hörte er wie sie mit den Zähnen knirschte. Er hasste dieses Geräusch. Er hatte schon oft dagelegen. Schlaflos. Stubste sie an, damit es aufhörte. Es hörte jedesmal wieder auf, das wusste er. Es war auch schon besser geworden. Robert sah in ihr Gesicht. Sie drehte sich zur Seite.

Robert legte sich neben sie. Versuchte sie zu umarmen. Da roch er ihren Geruch. So roch nur sie. Sie roch selbst jetzt, leicht verschwitzt, gut. Leicht süßlich, natürlich. Nach Schlaf und einer leichten Note von Sex. Er atmete tief ein. „Gut das wir morgen ausschlafen können.“. dachte er noch. Dann schlief er ein.

Vorstadtstrassen

Ich wurde geboren
in den Hochhausschluchten,
meine Familie brachte mich
in die Vorstädte.

Müde schlich ich mich
zur Schule. Stand auf
einem Bein an der
Bushaltestelle.

Ich war ein ernster
Goldfisch in der Dunkelheit.
Alle anderen Fische schwammen
in eine andere Richtung.

Einige träumten von
einer Revolution die mit
ihnen ganz gewiss nicht kommen würde.
Nur der Hass auf den Weihnachtsmann.

Ich bin seitdem weit gekommen.
Auch wenn es nicht immer
mein Verdienst war. Aber manchmal,
nachts, möchte ich immer noch
weg.

Pathos!

„Ich wäre auch gerne Weise“
(B.Brecht/An die Nachgeborenen)

Ich gebe zu, ich folge immer noch manchmal einem falschen Pathos. Ich würde gerne sagen, das mir sowas nicht mehr passiert. Aber ich weiß, das ist eine Illusion. Ich werde es wieder tun. Mich schlechter machen als ich bin, nur um mich zu erhöhen. Es ist lächerlich, ich weiß.

Versteht mich nicht falsch: Ich bin ein Romantiker. Nicht einer von denen die die „gute alte Zeit“ loben; die es ja doch nie gegeben hat. Keiner von denen, die davon träumen das nur noch die Gefühle regieren. Das ist blödsinniger „Kleiner Prinz“ Unsinn. Sehen tut man mit den Augen. Man denkt mit dem Verstand. Und die Gefühle liegen in dem gleichen Gehirn, in dem auch der Verstand liegt. Das  sich Vertsand und Gefühl zuweilen streiten liegt nur daran, das alles andere Stillstand bedeuten würde. Man braucht beides. Jane Austen wusste das. ( Ich werde es zuweilen noch vergessen.)

Ja, ich sehne mich nach Nähe. Gleichzeitig fürchte ich sie. (Und hab ich nicht mit beidem recht?) Ich bin ein Hochstapler, wie jeder. Ich trickse. Und ich gehöre nicht dazu. Und doch bin ich in den Gehirnen von einigen von euch. Und es fühlt sich gut an.

Der Alltag frisst mich auf. Aber hatte das Mittelalter nicht recht Heldentaten „Arbeit“ zu nennen? Soll ich mir einen Krieg wünschen, nur damit ich mich nicht langweile? Das wäre so ziemlich das niedrigste was ich mir denken könnte. Die Zeiten sind unruhig genug. Es gibt sie die Kämpfe. Und die „Gefahrengebiete“. Wir werden da noch einiges erleben. Stille ist Spießerwunsch? Nein, nur das Stillhalten wo man seine Stimme erheben sollte. Und eine Welt in der eben keine Ausländer gejagt werden und die Menschen glauben dürfen was sie wollen und den (meinetwegen Aber-) Glauben des/der Anderen akzeptieren und der Kapitalismus keine Kinder mehr frisst, wäre eine sehr schön ruhige, glaubt es mir. (War das jetzt wieder Pathos? Ja, aber gerechtfertigter.)

Ja, ich werde bald wieder nicht mehr weiter wissen. Mich alleine fühlen. Ich bin es. Weil ich mein Leben lebe. Und ich bin es nicht. Weil es euch gibt. Die die mich kritisieren -was ich manchmal nicht ertrage- und die die mich in den Arm nehmen. Was ich auch manchmal nicht ertrage. Dazwischen räume ich auf. Schreibe Texte. Gute und schlechte. Und die, die ich schlecht finde werdet ihr vielleicht am besten finden. Dazwischen werde ich da sprechen wo ich lieber geschwiegen hätte, und den Mund nicht aufmachen wo ich lieber gesprochen hätte.

Ich werde weiter den Himmel betrachten und mich auf das Meer freuen. Aber ich werde dabei über mich lachen.

Mauern, Fluss, Baum und Himmel

Für Scardanelli in Verehrung.

Ich lebe in
grauer Städte Mauern.
Der Fluss
ist voller Dreck.

Nur kurz
blüht der Kirschbaum,
neben der
Wand an die alle Pinkeln.

Der Zirkelschluss
des Ich ist mühsam.
Ich kann dir
nicht in die Augen sehen.

Ich habe
Fehler gemacht.
Meine Gefühle,
beginnen sich zu rächen.

Und doch sieht
der blaue Himmel aus,
wie eine
Umarmung und ein Versprechen.