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Vorstadtstrassen

Ich wurde geboren
in den Hochhausschluchten,
meine Familie brachte mich
in die Vorstädte.

Müde schlich ich mich
zur Schule. Stand auf
einem Bein an der
Bushaltestelle.

Ich war ein ernster
Goldfisch in der Dunkelheit.
Alle anderen Fische schwammen
in eine andere Richtung.

Einige träumten von
einer Revolution die mit
ihnen ganz gewiss nicht kommen würde.
Nur der Hass auf den Weihnachtsmann.

Ich bin seitdem weit gekommen.
Auch wenn es nicht immer
mein Verdienst war. Aber manchmal,
nachts, möchte ich immer noch
weg.

Über lnmyschkin

Grummeliger Bär und Denker. Schreiber von Geschichten und Gedichten.

4 Antworten zu “Vorstadtstrassen

    • Ach naja, mittlerweile kann ich nicht mehr so einfach nachts weggehen.. Es ging einfach um das „Wegsein“.

      • und das hat bei dir dann irgendwann aufgehört? bei mir bleiben beide wünsche nach dem weggehen, als auch nach dem wegsein. sie kommen in (un-)regelmässigen abständen immer wieder, überall. als impuls. ob ich dem nachgehe, steht auf einem anderen blatt. aber es gibt sie, diese impulse.
        ich hoffe übrigens, ich werde dir nicht lästig mit meinen kommentaren. manchmal muss ich einfach etwas dazu schreiben.

      • Nein du wirst nicht lästig, sonst hätte ich die Funktion ja schon abgestellt.. 🙂
        Nein, manchmal hab ich diese Gedanken noch. Nur weiß ich das ich das nicht mehr kann.

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