Die Nacht

Die Dunkelheit
Die verblühenden Sonnenblumen
und die Lilien.
Das schwarze Meer
mit seinem Rauschen.
Die Gedanken.
Der kalte Tee.
Das kalte Bier.
Die Erinnerung
an einen Blick.
Die Felder.
Die Stille im Zimmer.
Die Uhrzeit.
Der Versuch
zu lächeln.
Der Kuchen.
Die Berührungen.
Der Schmerz.
Die Haut.
Die eigene
Inkompetenz.
Das Kopfnicken.
Und bald:
Der Schlaf.

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Loswerden

Sitzen und versuchen
es in Worte zu fassen
und es endlich
loswerden.
Loswerden was
mich müde macht.
Loswerden damit ich
nicht mehr hasse was du
so liebst.
All diese sinnlose
Geilheit und die
Gedanken nicht zu
genügen oder zu viel
zu sein oder sich
zusammenreißen
zu müssen
Die Gedanken loswerden
jemanden zu finden oder
alleine sein müssen und wie
gehetzt sein.
(Auch wenn es keiner sieht.)
Die Gedanken loswerden
die sich immer wiederholen.
Mich verkrümmen.
Mich aufhalten.
Die alles sind
was ich zu haben scheine.
All dieser Ekel und die Angst
und die Wiederholungen und
der Hass und die Liebe und
der Trübsinn und die Angst
und die Einsamkeit und
all
dieser
Mist