„Ich dachte lange Zeit,
dass ich die merkwürdigste Person auf der Welt bin,
doch dann dachte ich,
dass es so viele Menschen auf der Welt gibt,
dass es noch jemanden wie mich geben muss,
jemanden,der sich auf die gleiche Weise
wie ich bizarr und fehlerhaft fühlt.
Ich stelle sie mir vor,
und ich stelle mir vor,
dass sie irgendwo da draußen ist,
und dass sie auch an mich denkt.
Nun, ich hoffe,
dass falls du da draußen bist
und dies liest,
du weißt, ja, es ist wahr,
ich bin hier,
und ich bin ebenso eigenartig wie du.“

(Frida Kahlo)

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In eigener Sache

Ich hab hier lange nichts geschrieben. Mir geht es nämlich nicht so gut. Und ich schaffe es nicht es in schöne Worte zu kleiden. Worte, um zu beschreiben wie ich verkrampfe beim U-Bahn fahren. Worte um zu beschreiben, das mir gerade die ganze Kraft fehlt. Es so zu beschreiben, dass es euch interessiert, und ich das Gefühl habe aus dem ganzen Mist wenigstens etwas herausgeholt zu haben. Mich aufgelehnt zu haben gegen all diese dunklen Hunde und Kakerlaken in meinem Inneren. Ich schrieb ja schon, das ich ungern persöhnlich werde hier in diesem Blog. Eigentlich gehört dieser Ort hier meiner Lyrik. Den Geschichten die ich erzählen möchte. Aber gerade habe ich keine Geschichten. Nicht einmal wirklich Worte. Nur Selbsthass und Atembeklemmungen. Ich kann euch gerade nicht mal wirklich zurufen: „Achtet auf euch! Achtet Menschen denen es ähnlich wie mir geht!“ Dabei ist das wichtig, glaubt es mir. Ich wünschte ich könnte sagen: „Ich möchte auf euch aufmerksam machen!“ Aber gerade kommt mir das so selbstsüchtig vor. Und auch wenn ich mir immer wieder sage „Das ist ja gerade deine Krankheit. Genau diese Gefühle.“, geht es nur in dieser umständlichen Form. Ich gehe Umwege die voller Sackgassen sind. Ja, ich hole mir gerade Hilfe. Ich arbeite an mir. Blablabla. Das ist alles so schwer und langweilig. Selbst dieser Text. Aber ich wollte euch nur wissen lassen warum ich gerade nichts schreibe.