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Die Worte

All diese Worte sind so leer und ausgelaugt. Selbst die Metaebene ist es. Ich versuche es zu greifen und mich neu zu erfinden. Gehe Umwege und verzettel mich dabei. Versuche es einfach so auszusprechen, aber das geht natürlich nicht. Zustandsbeschreibung. Weiß, Männlich, Heterosexuell. Tiere mögen mich, auch wenn ich nicht weiß wieso. Wiederhole alles viel zu viel. Stelle Dinge einfach so da, wo bleibt die Tiefe?

Wo bleibe ich. Das positive über mich? Das was ich mir sage. Es ist noch nicht da. Ich sage es nochmal und langweile mich. Schreibe nur über mich. Und langweile mich.

Da draußen. Menschen. Sonnenaufgänge. Gespräche. Hier nur ich. Ordne Worte zu Sätzen zusammen. Versuche etwas zu verstehen. Versuche Vorurteile zu vermeiden. Versuche nicht zu sehr von mir zu reden. Versuche mich nicht zu verlieben. Sondern Menschen wertzuschätzen. Versuche Sex wertzuschätzen ohne den Menschen dahinter zu vergessen. Die Menschen. Mein Gegenüber und mich. Selbstbewusstsein. Selbstverständnis. Körpergefühl. Mann sein. Oder Mensch. Gefühle. Feingefühl. Ich stottere. Bin immer noch ein Alien. Alles ist zu viel. Es ist anstrengend so zu tun, als wäre ich ein Mensch. Das richtige zu sagen.

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Über lnmyschkin

Grummeliger Bär und Denker. Schreiber von Geschichten und Gedichten.

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