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Jedesmal anders.

(Teil 2)

Hallo meine Krähe,
Ich befinde mich in den 20er Jahren. Oder so ähnlich. Eigentlich weiß ich nicht genau wo ich bin. Ich habe die letzten 2 Wochen diesen Menschen gemalt. Ihr würdet euch gut verstehen. Obwohl er dieses Stärkeding fährt was du so verabscheust. Aber eigentlich bist du nicht anders. (Ja, ich höre schon auf.)
Es war herrlich ihn zu beobachten. Seine Schultern. Seine Brust. (Wie gesagt, du hättest ihn gemocht. Auch wenn du es nie gesagt hättest.) Ich hab ganz professionell getan, aber ich glaube das er mich durchschaut hat. Er hat aber nichts gesagt.
Draußen ist überall Staub. Und überall Schmutz. Die Sonne scheint jeden Tag. Ich trinke zuviel und rauche zuviel. Bald werde ich weiterziehen.
Triffst du dich noch mit ihr? Ich sehe euch förmlich in ihrer kleinen Höhle. Wie ihr euch Geschichten erzählt und euch stundenlang über ein Wort streitet. Sei gut zu ihr, sie hat es verdient. (Und bei „Sinn machen“ hat sie recht, du alter Taoist!) Gestern hab ich eine vollkommen rote Katze gesehen. Zu allem Überfluss hatte sie sogar rote Augen. Sie nickte mir zu. Und die Krähen haben nach dir gefragt.
Ich wünsche mir Regen.
Katharina.

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Über lnmyschkin

Grummeliger Bär und Denker. Schreiber von Geschichten und Gedichten.

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