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Jedesmal anders.

(Teil 6)

Sie kam nicht nach Griechenland. Sie kam nicht einmal mehr aus der Wohnung. Ihr Magen schrie nach Nahrung. Aber es ging nicht. Die Atmosphäre die diesen völlig grauen Planeten umgab, drückte sie zu Boden. Der Boden öffnete sich. Sie weinte nicht. Atmete flach. So flach, dass sie kaum noch Luft bekam. Sie versuchte tiefer zu atmen aber sie konnte nicht. Es war wie ertrinken. Sie verdrehte sich unmöglich auf ihren Bett.

Sie versuchte zu reden bekam aber keinen vernünftigen Satz heraus. Sie wusste auch nicht mit wem sie reden konnte. Ihr Vogelfreund hatte seine eigenen Probleme.

Sie wollte etwas trinken. Ihre Zunge klebte an ihrem Gaumen. Sie schüttelte den Kopf. Langsam kam die Verzweiflung. Drohte sie ganz langsam zu sprengen. Langsam schlug sie ihren Kopf gegen die Wand. Immer wieder. In ihrer Wohnung brannte kein Licht. Keine Musik spielte. Sie kämpfte weiter um Atem.

Es würde wieder besser werden. Es wurde immer besser. Jetzt war hier die Angst. Und der Hass.

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Über lnmyschkin

Grummeliger Bär und Denker. Schreiber von Geschichten und Gedichten.

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