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Jedesmal anders.

Es war nichteinmal das heiraten. Dagegen musste man sich ja nicht mehr wehren. Die Ehe lag am Boden für die beiden. Und das war gut so. Es bedeutete nichts für sie. Es ärgerte ihn einfach, das sie dachte es würde ihm gefallen jemand für immer neben ihn haben. Er fürchtete sich so in einer Beziehung zu verschwinden.Er glaubte nicht jemals jemanden so sehr zu lieben. Oder das es überhaupt Liebe wäre. Ja, er hatte gerne einen Freund. Und es war schön sich verlassen zu können. Warum sollte er nach „mehr“ suchen? Was sollte das sein? Sex? Er schüttelte den Kopf. Das war nicht abendfüllend. Damals als er keinen hatte, wurde es zu einer fixen Idee für ihn. Es baute sich immer mehr auf. Bis er niemanden mehr in die Augen schauen konnte. Er dachte, jeder würde es ihm ansehen. Würde ihn auslachen. Sich vor ihm ekeln. Jetzt war alles ok. Nicht einfach, aber ok.

Vielleicht wäre es schön mit jemanden zusammenzuleben. Ein Zuhause zu haben. Ein Zuhause zu sein. Vielleicht wäre es an der Zeit. Aber er hatte nicht das Gefühl das er die Geduld dafür hatte. Nicht die Persönlichkeit. Nicht das Leben. Sie küssten sich und redeten nicht mehr davon.

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Über lnmyschkin

Grummeliger Bär und Denker. Schreiber von Geschichten und Gedichten.

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