Die Nachtluft atmen.
Über die maßen trunken.
Zufrieden mit sich.

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Brief an die Dunkelheit

Ich hab dich geatmet.
Ich hab dich gelebt.
Du warst immer für mich da.
Du hast mich runtergezogen.
Du bist der Anfang und auch
mein Ende. Du bist immer
noch meine Welt.
Du willst mich töten.
Ich bekämpfe und umarme dich.
Du willst mich auslöschen
und bestätigen. Du bist mein
größter Fehler. Meine Geliebte.
Du bist der Grund das ich bin.
Du bist der Grund für mein fehlen.
Du bist immer da. Ich bin auch
noch etwas anderes.
Mein Leben.
Mein Lieben.
Mein Schmerz.
Mein Körper.

Nur in meinem Kopf

Dein Körper ausgedacht
in meinem Kopf.
Reflektierend im Mondschein
und meinen Gedanken.

Dein Geruch. Zusammengesetzt
aus Erinnerungen. Meine Hände
spüren deine weiße Haut, obwohl
es nichts zu spüren gibt.

Ich atme dich. Du bist so
flüchtig wie mein Atem.
Du vergehst in mir und
bist schnell verschwunden.

Du änderst dich in
gedankenschnelle. Bist
nicht wahr. Nur Spuk.
Und doch: Ich spüre dich.

Mein Herz schlägt schneller.
Du erregst mich. Machst mich
lächeln. Ich spüre dich und
deine Anwesenheit.

Die Welt in der ich lebe

Die Welt in der ich lebe,
ist hassgeladen und tötet
immer noch die ärmsten der
Armen.
Die Welt in der ich lebe
ist angstgetrieben und
wehrt sich gegen die falschen
Ideen.
Die Welt in der ich lebe,
ist verständnislos und macht
die die das verstanden haben
verrückt.
Die Welt in der ich lebe,
ist irreal und lässt sich
deswegen nur noch außerhalb
ertragen.
Die Welt in der ich lebe,
ist laut und gefüllt mit
dem Geschrei derer die das andere
hassen.