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Meltdown.

Der Moment wenn man nach Hause kommt. Man weiß, niemand ist da. Alle Geräusche, alle Gerüche, alle Farben, alle Gespräche, alles weg. Man atmet auf. Nichts ist mehr zuviel. Alles berechenbar. Nur noch Geräusche die man haben möchte. Keine Menschen da.(Menschen nutzen dich ab.) Nur noch Stille und eigene Gedanken. Man muss nicht mehr durchdrehen. Alles ist gut. Man hat nicht mehr das Gefühl verrückt zu werden. Nicht mehr das Gefühl ausgesaugt zu werden von all diesen Menschen. All diesen Eindrücken.

Da sind nur noch die Bücher. Die Worte in denen man sicher ist. Mit ihnen kann man sogar streiten. (Mit Menschen nicht.) All die Geschichten die man versteht. (Die Gesichter nicht.)

All das zuviel weswegen man nichts fertig bekommt. Man kämpft zuweilen mit der Konzentration. Die Gedanken werden kürzer. Man bekommt Angst nicht mehr denken zu können. (Dabei denkt man nur langsamer. Nicht schlechter.)

Viel mehr Intuition einsetzen. Das vor sich selber rechtfertigen. (So wie man alles vor sich rechtfertigt.) Für logisch gehalten werden. Sich für einen Schwindler halten. Nicht mit denen auskommen, die angeblich „aus dem Bauch heraus“ entscheiden. Wieder mit seinen eigenen Worten streiten.

Viel Rückzug brauchen. Andere um Entschuldigung bitten wollen dafür.

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Über lnmyschkin

Grummeliger Bär und Denker. Schreiber von Geschichten und Gedichten.

2 Antworten zu “Meltdown.

  1. Atmen . denke ich dann immer.. einfach weiter atmen..ich bin ich und alles andere bleibt draussen.
    S.

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