Ruhe in der Kraft

Für einen Moment empfand er soetwas wie Stärke. Stärke nicht gegen sondern für jemanden. Alles in ihm war ruhig. Bestimmt. Ordnend. Er wusste nicht woher dieses Gefühl, diese Sicherheit kam. Sein Atem ging ruhig. Er sprach ruhig, sicher. Er wusste auf einmal was er wollte. Wie er es wollte. Von wem er es wollte. Er nickte ihr zu. Hielt sie mit Worten fest. Fing sie auf, damit sie fallen konnte. Damit sie sich zurücknehmen konnte.

Er wusste wie schnell es genau anders sein konnte. Er nickte ihr zu. Wind kam auf. Sturm mit Blitzen und Donner. Sie war stark. Er trug sie. Sie ließ sich tragen, wie sie ihn getragen hatte.
Er hatte genug Respekt für sie beide. Deswegen hörte sie auf ihn. Sie nickte. Sah ihn an.

Sie saßen lange so. Wie lange das anhalten sollte wussten sie nicht. Diese Stille. Der Respekt. Die Stärke.

Traumprotokoll 19.10.2014

Ich besuche meine Exfreundin in einer WG. Die Wohnung ist groß, hell und schön. Junge Menschen wuseln drin rum. Sie haben Probleme, irgendwelche Raten sind nicht bezahlt.
Ich bin ein bischen „verknallt“ in eine der Mitbewohnerinnen.
(Nicht in meine ex.)
Dann gehe ich in einen der Räume wo viel Kleidung herumsteht und darf mir einen Anzug aussuchen. Keiner steht mir so richtig, aber am ende entscheide ich mich für einen schwarzen. Ich gehe aus der Wohnung. (Schönes Treppenhaus.) Im Treppenhaus verhandeln zwei Bewohner der WG mit dem Vermieter über die Schulden. Es sind aber anscheinend keine Mietschulden. Ich sehe nochmal die, in die ich verliebt bin. Denke über Schulden nach.
Dann wache ich auf.

Traumbeschreibung.

Eine große Menge Menschen stehen und sitzen um einen Pool herum. Die Stimmung ist gereizt. Es geht um etwas politisches. Etwas zwischen Männern und Frauen. Ich weiß nicht warum, aber ich stehe auf der Seite der Frauen. Sie scheinen die besseren Argumente zu haben.

(Nicht, das ich wirkliche Argumente ausmache. So ist das in Träumen.)

Es wird diskutiert, gestritten. Die Stimmung kocht hoch und beruhigt sich wieder.
Alles mündet in ein Konzert. Es gefällt allen Besuchern. Es gibt Musik und Lesungen. Wir sitzen auf dem Boden. Auf einmal scheine ich der einzige Mann zu sein. Aber ich scheine kein „Fremdkörper“ zu sein. Alle lächeln mich an. Streicheln mich. Küssen mich. Obwohl alle auf ihre weise schön sind, ist es nichts sexuelles. Nur Schönheit und Freundschaft. Ich kann spüren wie sie mich mögen. Fühle mich geborgen.

Einmal liege ich auf dem Boden. Ich spüre viele Hände an meinem Gesicht. Sie streicheln mich. Ich sehe viele lächelnde Gesichter.

Dann wache ich auf.

Traumbeschreibung

Ich wachte auf und konnte mich nicht bewegen. Dachte darüber nach, ob ich vieleicht träume. Nein, stellte ich fest, ich liege da so wie ich ich eingeschlafen bin.

Gleichzeitig fühlte ich eine Bedrohung. Niemand war da. Trotzdem. Bedrohung.

Worauf ich aufwachte und bemerkte das ich mich nicht bewegen konnte. Seltsam. Muss ich aufstehen? Was mach ich jetzt? Und warum fühle ich immer noch diese Angst. Nicht von Menschen oder Tieren. Vieleicht von mir…

Wieder wachte ich auf. Wieder das gleiche. Ich sah mich nicht als handelne Person, sondern aus meinen eigenen Augen. Mittlerweile weiß ich immerhin das ich träume. Bewegen kann ich mich immer noch nicht… Ich fragte mich ob ich jemals aufwache..