Ode an einen Bären

Dein weiches Fell, dein
tapsiger Gang lässt anderes
erwarten.Fällst du um macht
es dir meist Spass.

Geschickter Jäger und Angler.
Gefährlich für den Feind und
doch friedlich. Eigensinnig
und geduldig.

Wanderst lange Strecken.
Beschützt deinen Nachwuchs.
Weißt alleine zu leben.
Bist Gourmet.

Ich fühle mit dir.
Du bist mein Vorbild.
Lass uns weitergehen.
Groß, tapsig, geschickt und liebenswert.

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Aus den dunklen Wäldern

1
Ich habe Verzweiflung gesehen und
die Explosionen hinter den Augenliedern,
Wälder gab es und Träume von Göttern,
Dämonen und Rechenaufgaben.

Es gab Rausch und Liebe und
Einsamkeit und manchmal sah
ich aus, als wäre ich 1000 Jahre alt.
Ich spreche mit mir selbst.

2
Jetzt suche ich in und außer mir
nach Antworten und Fragen.
Versuche mit Menschen zu reden
und ihnen zu helfen.

Versuche zu fühlen wie
viele Verschiedene ich bin.
Fühle die Frau und den Mann,
Den Körper und den Geisterbären.

3
Ich werde berühren und nicht
übersehen das die Gefährlichen
wieder mächtiger werden. Und
die Ungefährlichen beschützen.

Ich versuche sanft und stark zu
sein. Nicht einknicken, aber auch
nicht zerbrechen. Mich und die meinen
sehen und spüren und küssen.

Der Bär

Durch den Schnee

stapfend, kuschelig

aussehend, doch gefährlich,

wandert einsam

der Bär.

 

Der Wind weht

von vorne.

Kälte kommt von

allen Seiten.

Er sucht

seine Höhle.

 

Die Narbe

über seinem Auge

erzählt von

Kämpfen.

 

In seiner Höhle

legt er sich ab

um im Frühling

wieder zu essen,

zu Kämpfen

und andere Tiere

zu treffen.