Leben in Büchern

Ich hatte zwar einige Freunde,
doch am besten verstanden mich immer noch die Bücher.
Und so lag ich auf Wiesen, Sofas und Betten herum
und unterhielt mich mit seltsamen Geschichtenerzählern.
War zuhause in New York, Helgoland und den 20er Jahren.
Ich glaube das machte mich seltsam.
Ich las und es wurde zu meiner Realität.
Ich verstand nicht das so viele Menschen
all das Leben aus den Büchern nicht sahen.
(Gut, vielleicht war in genug Büchern keins drin.)
Noch heute möchte ich Parties feiern wie in den Büchern.

Goethe, Bukowski, Salinger und Veronica.

Ich war jung und in
meinem Kopf mischten sich
Goethe, Bukowski und Salinger.
Ich war ständig verliebt.

Ich hatte noch nicht
angefangen zu trinken.
(Von anderen Drogen
ganz zu schweigen.)

Ich verliebte mich
ständig in die falschen.
Ich weiß auch nicht
warum.

Meißt waren die
Frauen begabt,
hatten eine künstlerische
Ader und waren blass.

Niemand hatte Schuld,
ich wusste einfach nicht
was ich tat. Ich kannte
das alles nur aus Büchern.

Noch heute verliebe ich
mich in Frauen die Lyrik
für mich sind. Aber ich
habe dazugelernt.

Jedenfalls
ein bischen.