So etwas wie ertrinken

Einsam im Meer ertrinken.
Deine Worte sind zu leise.
Die Gefühle im Rausch erschlagen.
Die ersehnte Sonne verbrennt dich.
Nicht einmal Terpetin ist eine Lösung.
Du rufst nach Hilfe.
Aber das geht unter in dem Lärm.
Dein Körper brüllt.
Doch die anderen hören dich nicht.
Du kommst nicht raus.
Doch immer wieder aufstehen
ist schon etwas. Erzähle!
Das hilft vielleicht nicht.
Und doch swingt es mehr.
Und dein Körper wird entspannen.

Wie fühlt es sich an?

In meinem Körper leben keine Schmetterlinge.
Zur Zeit nicht einmal Motten.
Ich weiß, du wolltest nur mich,
aber ich schlafe noch und versuche zu erwachen.
Ich schleppe mich nach hause und denke an
die Kraft die ich gestern noch hatte.
Der Tod ist keine Option.
Aber Ruhe wäre schön.
How does it feel?
Feel to feel.
Wie immer.
Angst, Wut, Selbsthass und Überlebenswille.
Ich weiß, es ist dir zuwenig.
Mir ist es zuviel.
 

Wein und Humor

Und wenn ich dann das
letzte Glas Wein trinke
und das Leben ein
großer Schwindel ist.
(Aber ein großartiger.)

Und wenn ich wieder in
den Armen von jemanden
liege der sich gut anfühlt
und der Regen wieder warm ist.
(Von der Armen ganz zu schweigen.)

Und wenn ich wieder
einmal lachen kann
und das Essen schmeckt
und die Luft nicht abgestanden.
(Ich atme gerne tief.)

Und wenn ich wieder
bei den Menschen ankomme
mit meinen Blicken und
meinen Worten.
(Vom Körper ganz zu schweigen.)

Und wenn ich selbst beim
Fehlermachen erfolgreich bin
und nichts weniger als
lebendig.
(Und bei euch.)

Dann werde ich
genug Mut, Klugheit
und Humor haben um
nicht durchzudrehen.
(Von der Liebe ganz zu schweigen.)