Zwei Augen. Gespräch.
Ein Weg an Häusern vorbei.
Nichts wird erwartet.

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Blut und Nacht

Für Tilda Swinton

Die beiden liegen in
Dunkelheit. Rot liegt
das Blut auf ihren Lippen.

Sie nehmen sich auf
mit allen Sinnen,
sie trinken sich.

Hell leuchtet ihre Haut.
Still ist ihr Gespräch.
Sterben können sie nicht.

Sie lächeln selten.
Reden leise.
Schweigen oft.

Hingegeben der Nacht
und der Musik, lauschen
sie dem Mond.

Gespräch über Liebe

-Du?
-Hmm?
-Warum liebst du mich?
-Was?
-Warum liebst du mich?
-Meinst du das ernst?
-Ja.
-Hmmm.
-….
-Warum sollte ich dich nicht lieben? Du bist nett und niedlich.
-WAS?
-Und lustig. (Grinst)
-Sag doch gleich das ich ein Hampelmann bin.
-Wer sagt denn soetwas?
-Na du.
-Was ist denn los?
-…
-Hmm?
-Du nimmst mich nicht ernst.
-Was?
-Du nimm…
-Ich habe dich verstanden. Wieso denkst du das?
-Nett und Niedlich?
-Soll ich dich Arschloch nennen?
-…
-Na siehst du.
-Soll ich mich jetzt auch noch gut fühlen?
-Ja. (Grinst)
-Hör auf zu Grinsen!
-Was hast du gegen die Beschreibung?
-Ich verachte Niedlichkeit!
– (Seufzt)
-Niedlich nennt man kleine Hundebabies. Und Menschen die sich niedlich nennen sind meißt fiese Arschlöcher.
-Die nennen sich nur so.
-(Grummelt) Ist das alles was du in mir siehst?
-Das ist eine Menge, glaub mir. Du gibst mir Geborgenheit. Du bringst mich zum lachen. Du gibst mir das Gefühl…richtig zu sein.
-Möchtest du nicht lieber einen Ritter?
-Einen was?
-Na einen Helden. Einen der dich rettet.
-Du hast mich gerettet. Und du bist jeden Tag da. Zu dir komme ich immer wieder zurück. Du hast das schönste Lächeln der Welt.
-(Weint)