In schimmernder Rüstung

Manchmal, in dunklen Nächten, der Gedanke an dich.
Wie du reinkommst. Wie eine Ritterin in weißer Rüstung.
Du erschlägst den Drachen und rettest mich.
Du befreist mich aus dem Turm in den ich mich sperrte.
Ich weiß das ich stark genug bin.
Morgen wache ich wieder auf.
Nur manchmal wäre es schön an dich zu denken.
In dunklen Nächten Lieder für dich zu singen.
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Tiefe Nacht

Tief in der Nacht,
wenn sie am einsamsten ist.
Und alle Menschen schlafen
und nur die Verrückten und
die Monster wach sind.
Jedes Wort wie ein Gedanke
klingt und jeder Satz wie
ein Gedicht. In dieser
tiefen und dunklen Stunde
tut es gut zu wissen das
man nicht alleine ist und
andere verstehen können was
du sagst.

„Was Vater Shaw da gepredigt hat, ist falsch. Man kann nicht anders ›werden‹ – weil man nun einmal so ist.

So:

Zersplittert und hundsgemein böse und geil und niederträchtig und gut und gutmütig und rachsüchtig und ohnmächtig-feige und schmutzig und klein und erhaben und lächerlich, o so lächerlich! Nachts kommt das alles herausgekrochen, schlängelt sich in die Schwärze um das Bett, vergiftend und vergiftet, durch alle Poren kommt es heraus. Töte ihn! fressen! ich will ihn haben – er müßte mich … gibt auch zu viel Geld aus – mein dicker Oberschenkel! müßte mal wieder zum Friseur gehen – und …

»Ja und wie er mich unter der maurischen Mauer küßte und da dachte ich er so gut wie ein andrer und dann sah ich ihn an mit meinen Augen mich wieder zu fragen ja und dann fragte er mich ob ich wollte ja sagen meine Gebirgsblume und dann umschlangen ihn meine Arme ja ich zog ihn herab zu mir und er konnte meinen duftenden Brüste fühlen ja und ganz wild schlug ihm das Herz und ja ich sagte ja ich will. Ja.«

So schließt dieses außergewöhnliche und merkwürdige Buch.

Liebigs Fleischextrakt. Man kann es nicht essen. Aber es werden noch viele Suppen damit zubereitet werden.“