An einer Weide,
Der Fluss ist sonnendurchwirkt,
Schreit eine Ente.

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Sonett

Vogelgesang durch das geöffnete Fenster.
Regen macht die Luft leicht.
Im Zimmer immer noch Chaos.
Die Zeit dreht ihre Runden so wie immer.

Wieder hat das Treffen nicht funktioniert.
Unsere Weltsichten passen nicht.
Wir wenden unsere Körper ab voneinander.
Wieder scheint alleine sein die einzige Option.

Ich betrachte meinen Körper im Spiegel.
Sehe seine Schwächen und Unebenheiten.
Auch denke ich zuviel nach.

Ich denke an dich und wünschte ich würde dich lieben.
So funktioniert das aber nicht.
Und so lausche ich dem Vogelgesang durch das Fenster.

Juleiende

Die Wärme steht auf dem Höhepunkt.
Das Leben wuchert und spielt Stärke.
Die Sonne steht am Himmel.
Die Menschen sitzen draußen.
Körper ziehen sich an.
Die Geister lachen und
das Leben scheint leicht.
Das Gewitter wartet schon.
Manchmal riechen die Strassen
nach Verfall und Tod.
Der Schweiß erzählt seine Geschichte
von Bakterien und Untergang.
Alles im Taumel und Raserei.
Bald stirbt das alles.