Schlafende Katze.
Der Tag geht leise vorbei.
Goldfarbendes Licht

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Abend

„Natürlich gibt es mehr
als das.“, dachte er und
bestellte sich noch etwas
zu trinken.

Er war nicht eigentlich
traurig. Nur gekränkt vom
Leben und das war natürlich
nicht gerecht.

Er misstraute der Realität
und wollte nichts erleben.
Natürlich ging das wieder
vorbei. Wie alles.

Er sah sich die Menschen an.
Wie sie tranken und lachten.
Dies war nicht sein Planet.
Das wusste er.

Sein Körper ärgerte ihn.
Sein Geist ärgerte ihn.
„Du musst dich zusammenreissen!“,
sagten sie.

Andere hatten es noch schlechter
als er. Das wusste er auch.
Nur leider änderte das nichts an
seiner Lage.

Er zahlte. Seine Augen glitten
an einem schönem Paar entlang.
er genoss die Schönheit. Dann
ging er.

Diamanten

Kartoffeln und Rum.
Ein Lagerfeuer.
Die Stadt die endlich
still geworden ist.
Ein Kuss der keinen
anderen Sinn hat als
Kuss zu sein. Das sitzen
mit überkreuzten Beinen
ohne Gedanken und
ohne Ziel. Der Flug des
Vogelschwarms. Das
Schnarchen des Kindes.
Zwei Menschen die sich
einmal nicht bekämpfen.
Ein Taschenmesser.
Die Stille. Der Diamant
im inneren des Auges.

Müde Knochen

Den ganzen Tag zu schlafen,
erzeugt eine seltsame Art
von aus der Welt fallen und
gar nicht mehr richtig wirklich
sein als Person. Du gehst
nach draußen wo all die
Menschen feiern und etwas
vorhaben und es geht dich
nichts an. Du isst, trinkst
und gehst aufs Klo und
„die Welt“ macht weiter.
Ohne dich. Dein Kopf
dreht sich, du versuchst
es mit Fernsehen. Du
spürst das Sterben.
Auch da hilft nur, es
durchzustehen. Schlaf
weiter. Versuch es morgen
wieder.

Wunsch in der Nacht.

Ich möchte die Rollen
wechseln heute Nacht.
Ohne Witze und seltsame
Gedanken dabei.

Jemand anderes sein,
nein falsch, sein was
man eben auch ist,
und auch dafür geliebt.

In deinen Armen liegen,
weiblich und stark, und
schnurrend und
mütterlich besorgt.

Und unsere Körper sind
nicht egal aber anders
definiert und anders
verstanden. Kopfnicken.

Ich möchte meine Rolle
wechseln. Heute Nacht.
Ohne das es seltsam ist.
Aber mit Küssen.

Sich Klein machen

Manchmal setzt du dich hin
und versuchst ein paar
Worte zu finden die dich
beruhigen und trotzdem
Sinn ergeben und die
noch nicht so oft geschrieben
wurden. Manchmal versuchst
du Menschen zu erreichen
mit deinen Sinnen und
Metaphern und Tönen.
Manchmal ist das was
du bist nicht gut genug.
Du versuchst dich hoch
zu stemmen und bleibst
zitternd liegen.